Schlagwort-Archiv: Amatus Krams

NRW-Pokal-Vorrunde: Was ist möglich für Team Eving?

Durch unser gutes Resultat im Dortmunder Mannschaftspokal durften wir uns an diesem Wochenende mit den besten Vierer-Teams aus NRW messen. Unsere Vorrundengruppe bestand dabei aus dem SK Münster und den Schachvereinen aus Rheda und Herford. Eine Qualifikation für die Zwischenrunde war nur durch zwei Mannschaftssiege am Samstag und am Sonntag möglich und stellte somit eine große Herausforderung dar. Doch im Zeichen dieser Saison sollte alles in typischer Eving-Manier passieren!

Samstag: SV Rochade Eving – Herforder SV Königsspringer: Nervenkrimi im Evinger Stil

Unsere Samstags-Truppe bestehend aus Florian, Aaron, Nikita und Amatus bekam es mit der Konkurrenz aus Herford zu tun. Wir gingen dabei sogar als klarer Favorit ins Rennen. Amatus wurde von seinem jungen Gegner, trotz Ratingnachteils von 400 Punkten, ordentlich unter Druck gesetzt – insbesondere auf der Uhr. Diese zeigte nach etwa zwei Stunden eine Restzeit von 12 Minuten für Amatus, während sein Gegner durch den Zeitbonus pro Zug noch nicht unter seine Startzeit von 90 Minuten gefallen war. Doch das Zeitinvestment lohnte sich, denn durch einige akkurate Züge gelang es Amatus seinen Gegner vor fast unlösbare Probleme zu stellen. Als dieser nun begann seine Zeit zu investieren war es schon zu spät und nur die Aufgabe rettete den König vor dem drohenden Mattangriff. 1:0.

Da an allen anderen Brettern ebenfalls ein DWZ-Plus von 200 Punkten für uns zu verbuchen war, war der Mannschaftssieg nun schon fast sicher. Oder etwa nicht? Wir wären kein Evinger-Team, wenn wir nicht noch für Spannung sorgen würden!

Nikita verlor in einem Schwerfiguren-Endspiel die Kontrolle über seine Stellung. Erst ging ein Bauer verloren, dann ein Weiterer. Sein Gegner wickelte daraufhin in ein gewonnenes Bauernendspiel ab und glich somit den Mannschaftskampf wieder aus. Nun gab es ein Problem: Bei einem Unentschieden im Mannschaftskampf kam die Berliner Wertung zum Tragen, durch die ein höheres Brett für einen Sieg mehr Punkte erhielt. Da Amatus an Brett 4 gewonnen und Nikita an Brett 3 verloren hatte lagen wir nun hinten!

Und es kam noch schlimmer: Aaron stellte in Gewinnstellung einzügig eine Qualität ein und kämpfte in nahezu aussichtsloser Lage noch um ein Remis. Florian stand an Brett 1 lange besser, fand aber den Weg seinen Vorteil auszubauen nicht und seine Stellung lag nun objektiv in der Remisbreite. Der Niederlage seines Teams ins Auge blickend opferte er ein Figur und begann mit einer alleinig übrig gebliebenen Dame ein paar Bauern als Kompensation einzusammeln. Sein Gegner verteidigte den König dabei zäh und aus Zuschauersicht war lange der Gewinnplan für Florian nicht klar. Doch dieser manövrierte seinen König bis weit in die gegnerische Hälfte nur um dann, mit einer Masse von Freibauern, die Partie für sich zu entscheiden!

Florian (Schwarz) findet mit dem Königsmarsch nach g2 das sicherste Feld, um seine Bauern in Bewegung zu setzen!

Da Aaron sich weiter zäh verteidigte zwang dieser seinen Gegner zu einigen Fehlern, die in ihrer Summe noch Schummelchancen eröffneten. Mit der bekannten Philidor-Stellung rettete Aaron ein Remis und den 2,5:1,5-Mannschaftssieg, welcher ein Duell gegen den Vorrunden-Favoriten SK Münster, der sein Duell gegen den Rhedaer SV souverän mit 3,5:0,5 gewinnen konnte, für den Folgetag sicherte.

Sonntag: SV Rochade Eving – SK Münster: Der (fast) perfekte Plan!

Bevor der Mannschaftskampf am Sonntag startete, begann für uns das Taktieren. Uns war klar, dass wir als klarer Außenseiter in das Duell gingen. Daher entschieden wir uns Pascal, der am Vortag noch nicht gespielt hatte, mit Schwarz an Brett 1 zu setzen, um dort mit seiner Expertise in vielen Varianten ein Remis zu sichern. Unser stärkster Spieler Florian sollte an Brett 2 mit Weiß und einem leichten Ratingvorteil auf Gewinn spielen und somit Aaron und Nikita ermöglichen, den Mannschaftskampf mit einem einzigen Remis durch die Berliner Wertung für uns zu entscheiden.

Unser Plan ging voll auf! Pascal remisierte ohne Probleme an Brett 1. Aaron und Nikita sollten gemeinsam mindestens einen halben Punkt holen, der durch einen souveränen Sieg von Nikita an Brett 4 plötzlich sogar zu einem Ganzen wurde! Leider musste sich Aaron in einer schwierigen Stellung nach einem taktischen Trick seines Gegners geschlagen geben. Nun lag es an Florian, der an Brett 2 zwar gewinnen musste, jedoch eine hervorragende Eröffnungsvariante wählte und seinen Gegner somit massiv unter Druck setzte. Leider fand Florian im Mittelspiel nicht den richtigen Plan, um die passiven gegnerischen Figuren auszunutzen. Im resultierenden Endspiel versuchte er daraufhin alles, um den vollen Punkt zu erspielen und nahm dabei sogar das Risiko des Partieverlusts in Kauf. Schlussendlich war für ihn die Abwicklung in ein ausgeglichenes Läuferendspiel mit gleicher Bauernzahl allerdings nicht mehr zu vermeiden und er einigte sich mit seinem Gegner auf eine Punkteteilung.

Der 2:2-Endstand zeigte dabei das enorme Potenzial unseres Teams gegen einen der größten Vereine in NRW auf, auch wenn er aufgrund der Berliner Wertung unser Aus für diese Pokalsaison bedeutete. Trotz der Niederlage – oder besser gesagt dem Unentschieden – fuhren unserer fünf tapferen Vertreter mit einem wichtigen guten Gefühl zurück nach Dortmund, denn schon am kommenden Sonntag wartet für Eving I das Endspiel um den Aufstieg in die NRW-Klasse gegen den SK Holsterhausen!

Eving I bereit für den Schlussspurt – hoher Sieg gegen Waltrop II 

Mit Runde 7 der Verbandsliga-Saison nähern wir uns den entscheidenden Mannschaftskämpfen für einen möglichen Aufstieg in die NRW-Klasse. Am 8. März war dabei die zweite Mannschaft des SV Waltrop bei unserer Ersten zu Gast. Im Rahmen der Aufstiegsambitionen musste gegen das Tabellenschlusslicht dabei unbedingt ein Sieg her.

Es dauerte nicht mal eine Stunde, bis dabei die ersten Ergebnisse feststanden. Erik konnte sich an Brett 4 mit einer überraschenden Eröffnung schnell Vorteile erspielen. Dabei fand die wohl skurrilste Situation des Mannschaftskampfes statt: Schon in Zug 9 wandelte Erik seinen h-Bauern zur Dame um! Da aber noch auf keinem Brett ein Damentausch erfolgt war, musste er sich auf den Weg zum Materialschrank machen, um nicht nur in einen Läufer oder Springer umwandeln zu können. Passend zu der bisher beschriebenen Geschichte des Bretts konnte Erik nur zwei Züge später seinen Gegner zur Aufgabe zwingen. 

Nun galt es insbesondere für Amatus an Brett 6 zu punkten, denn alle bisherigen sechs Mannschaftskämpfe beendeten Erik und er mit demselben Brettresultat. Da dabei bis jetzt allerdings nie die vollen Punkte von den beiden Evingern beigesteuert werden konnten, war dieses Unterfangen von besonderer Wichtigkeit. Zur Faszination aller Beteiligten gewann Amatus seine Partie nur 5 Minuten nach Erik und verlängerte damit die Strähne der gleichen Resultate zügig auf 7 von 7 Mannschaftskämpfen.

Nun aber zurück zu den weniger skurrilen Ereignissen und Statistiken. Von der 2:0-Führung bestärkt konnten als Nächstes auch Pascal und Ersatzspieler Nico ihre Partien an Brett 2 und 8 gewinnen. Nico verlangte dabei seinem bislang noch ungeschlagenen Gegner alles ab und fing zum Ende der Partie auf besonders schöne Art und Weise die Dame des Gegners auf einem Zentrumsfeld. Pascal konnte seinen Stellungsvorteil aus der Eröffnung langsam ausweiten und lockte seinen Gegner dabei in eine taktische Falle. Somit sorgten die Weißpartien des Tages ganz alleine schon für einen 4:0 Vorsprung!

Nikita sicherte nur wenig später mit einem Remis-Angebot in etwas angenehmerer Stellung den wichtigen Mannschaftssieg, somit eröffneten sich an allen weiteren Brettern die Möglichkeit mit vollem Risiko auf Gewinn zu spielen. Diese Möglichkeit nutzte Florian gekonnt und sorgte unter massiver Zeitnot seines Gegners für einen weiteren sicheren Sieg.

Im Damenduell an Brett 7 konnte Julia sich nach guten Kenntnissen der Eröffnungsvariante eine vielversprechende Stellung erspielen. Zwar hielt ihre Gegnerin tapfer mit, konnte aber im resultierenden Endspiel das Eindringen der Türme auf die zweite Reihe nicht verhindern. Somit gewann Julia nicht nur Material, sondern auch wenig später die Partie.

Zum Abschluss des Mannschaftskampfes kämpfte Aaron an Brett 3 noch zwei weitere Stunden um ein Remis in einem komplexen Damenendspiel. Nach über 80 Zügen sah sein Gegner dabei ein, dass Aaron sich korrekt verteidigt hatte und unterschrieb somit den 7:1 Endstand.

Mit dem Sieg verweilt Eving I nun punktgleich mit der Konkurrenz aus Bönen auf Platz 2 der Tabelle. Der schon im vergangenen Jahr ärgste Konkurrent um den Aufstieg wartet dabei in der nächsten Runde auf unser Evinger Team. Wohlmöglich kann dort schon eine Vorentscheidung um einen Aufstiegsplatz geschehen!

Erste kämpft gegen sich selbst – und gegen Sodingen/Castrop 

Spieltag 6 der Verbandsliga-Saison 2025/26 stand am 15. Februar an. Die Aussichten für unser Team ließen sich dabei durchaus sehen, denn im Parallelkampf zwischen Tabellenplatz 1 Bönen und Tabellenplatz 3 Holsterhausen mussten zwangsweise Mannschaftspunkte auf der Strecke bleiben. Für unsere zweitplatzierte Evinger Mannschaft winkte daher die mögliche Tabellenführung. Doch gegen die aktuell auf einem Abstiegsplatz stehende Auswahl des SK Sodingen/Castrop II musste zunächst erstmal ein Sieg her!

Lucas eröffnete den Kampf an Brett 8 mit einer hervorragend gespielten Partie. Mit Schwarz gelang es ihm, trotz symmetrischer Bauernstruktur, Gewinnchancen zu kreieren und in ein Springerendspiel mit einem Freibauern mehr abzuwickeln. Leider verlor er diesen Mehrbauern kurz vor der Zeitkontrolle zu leicht und musste sich mit einer Punkteteilung begnügen.

Die Partie am ersten Brett wankte ebenfalls zwischen den verschiedenen Resultaten hin und her. Buchstäblich war ein Verlust dabei aber nie denkbar, da Florian unter dem Schmunzeln seines Teams, versehentlich die Namen auf seinem Partieformular vertauscht hatte und somit in gewisser Weise gegen sich selbst spielte. Dieser Kampf war schlussendlich durch einen erfolgreichen Königsangriff für den echten Florian erfolgreich, auch wenn ihm sein über 300-DWZ schwächerer Gegner dabei noch einiges abverlangte. 

Wenig später konnte Julia an Brett 7 einen weiteren Punkt beisteuern. Ihre Partie war lange durch ein großes Ungleichgewicht in der Stellung geprägt. Schlussendlich führte ein taktischer Trick Julia zum Gewinn einer Qualität. Die Stellung war zwar weiterhin komplex, jedoch verwertete Julia ihren Materialvorteil souverän zum vollen Punkt. 2,5:0,5.

Bei einem solch guten Start sollte nun an den restlichen Brettern alles klar gemacht werden. Doch nach und nach wurden die Resultate und die Aussichten an den Einzelbrettern immer schlechter. Pascal verlor in einem hochkomplexen Mittelspiel eine Qualität und musste daher um ein Remis kämpfen. Amatus war mit seiner Eröffnungswahl recht unzufrieden und musste aufpassen, nicht seine eigene Dame zu fangen. Erik bemerkte erst im Mittelspiel eine Ungenauigkeit in seiner Eröffnungswahl und musste einem gefährlichen Mattangriff widerstehen, während Aaron sich zwar eine Gewinnstellung mit einer Qualität mehr erarbeitet hatte, die allerdings gegen die gegnerischen Freibauern erstmal bestehen musste. 

Diese Entwicklung sorgte nicht nur für ein wenig Nervosität, sondern ließ nur wenig später den Mannschaftskampf vollständig kippen. Aaron opferte das gewonnene Material zurück, erhielt aber nicht ausreichend Kompensation und musste sich daher das erste Mal in dieser Saison geschlagen geben. Erik wehrte zwar den Mattangriff ab, blieb jedoch in der Folge zu passiv und nutzte seine Chancen für einen eindeutigen Materialgewinn nicht aus. Als er versuchte aktiv zu werden, wurde er schlussendlich doch noch Matt gesetzt. Amatus erging es nicht besser. Er musste in einer schwierigen Stellung Material opfern, welches er bis zum Ende der Partie nicht zurückgewinnen konnte. Da Pascals Stellung nicht auf Gewinn zu spielen war, war das dortige Remis wenigstens noch ein kleiner Lichtblick. Trotzdem stand zu diesem Zeitpunkt schon fest, dass mit dem Zwischenstand von 3:4 nur ein Unentschieden für unsere Mannschaft erreichbar war.

Dieses Mannschafts-Remis musste nun Nikita an Brett 5 herbeiführen. Für eine lange Zeit manövrierten Nikita und sein Gegner dabei ihre Figuren in einer symmetrischen Stellung auf die richtigen Felder. Nikita versuchte dabei schlussendlich erfolgreich dynamisches Spiel zu erzeugen und gewann einen Springer für einen Bauern. Den Materialvorteil nutzte er gekonnt um einen seiner beiden Freibauern zum 4:4 Endstand umzuwandeln.

Ein kleiner Rückschlag im Aufstiegsrennen endete somit mit einem noch durchaus versöhnlichen 4:4. In Anbetracht der Stellungsbewertungen wäre aber noch viel mehr möglich gewesen. Trotzdem sorgte der Mannschaftspunkt dafür, dass wir nun mit beiden Kontrahenten aus Bönen und Holsterhausen punktgleich an der Tabellenspitze stehen. Das Aufstiegsrennen entwickelte sich dabei aufgrund der Ergebnisse zu einem Fünfkampf, da auch Brambauer und Erkenschwick mit nur einem Mannschaftspunkt Rückstand auf die Tabellenspitze in Schlagdistanz liegen.

Am 8. März erwarten wir nun das Tabellenschlusslicht Waltrop II. Mit einem hohen Sieg könnte dabei endlich eine Tabellenführung für unsere Erste winken, bevor es in die entscheidenden Kämpfe gegen Bönen und Holsterhausen geht!

Die nächste Zitterpartie für Eving I gegen Welper

Mit dem Mannschaftskampf unserer Ersten gegen die zweite Mannschaft des SV Welper, wurde am Sonntag die zweite Saisonhälfte der Verbandsliga 2025/26 eingeläutet. Als Zweiter in der Tabelle sollten dabei gegen das Tabellen-Schlusslicht zwei wichtige Mannschaftspunkte eingefahren werden. Doch wie Fußballanhänger wissen, stellte jüngst erst der BVB im Duell gegen den Tabellenletzten St. Pauli klar, dass auch solche Kämpfe erst einmal gewonnen werden müssen! 

Der Kampf begann dabei zunächst sehr erfreulich von uns. Florian hatte an Brett 1 in einer unspektakulären Stellung – auch für ihn etwas überraschend – schon in Zug 17 die Dame des Gegners gefangen. Da nicht nur Material verloren ging, sondern auch die resultierende Stellung hoffnungslos erschien, steuerte Florian somit einen schnellen Punkt für unser Team bei. 

Julia war hingegen schon im frühen Mittelspiel unter Druck geraten. Die komplizierte Verteidigungsaufgabe kostete sie dabei einen Großteil ihrer Bedenkzeit. In der dadurch unabdingbaren Zeitnotphase wurde der Materialvorteil ihres Gegners dann irgendwann zu groß. 1:1.

Spätestens jetzt war klar, hier war noch nichts entschieden! Nikitas Gegner konnte im Mittelspiel einen Bauern vor dem nun offenen König gewinnen. Um nicht schlechter zu stehen, nutzte Amatus früh in der Partie einen Großteil seiner Bedenkzeit. Die Stellung machte daraufhin zwar nur wenig Sorgen, der Zeitnachteil von fast 40 Minuten aber schon eher. Pascal erspielte sich durch ein Bauernopfer zwar früh einen klaren Stellungsvorteil, konnte diesen allerdings nicht direkt verwerten und geriet somit nun sowohl auf der Uhr als auch auf dem Brett unter Druck. Erik ließ nach einer guten Eröffnung seine Chancen liegen und schätzte dabei einen taktischen Schlag falsch ein. Immerhin gab ihm das resultierende Endspiel noch Chancen, einen vollen Punkt zu erspielen. Mehr Lichtblicke waren zu diesem Zeitpunkt allerdings nicht für uns zu verbuchen.

Das gespannte Warten auf jeden halben Punkt

Alle Partien näherten sich nun dem 40. Zug und damit der für viele Spieler rettenden Bonusbedenkzeit von 30 Minuten an. Am meisten profitierte davon Nikita, der schon vor der Zeitkontrolle durch einen akkuraten Gegenangriff wieder zurück in die Partie gefunden hatte. Pünktlich in Zug 40 erhielt Nikita jedoch nicht die angesprochene Bonusbedenkzeit, sondern direkt den vollen Punkt für seine, ab dem Bauernverlust stark gespielte, Partie.

Die erneute Führung sicherte Lucas mit einem Remis an Brett 8 ab. Ein solider Zeitvorteil half ihm dabei seinen Gegner durchaus vor praktische Probleme zu stellen, die dieser aber noch rechtzeitig mit der Abwicklung in ein ausgeglichenes Endspiel lösen konnte.

Erik und Aaron steuerten die nächsten zwei halben Punkte bei. Beide hatten im Partieverlauf alles dafür gegeben, weitere Gewinnchancen zu kreieren, mussten sich aber dennoch in einem langen Kampf mit der Punkteteilung anfreunden, obwohl ein Mannschaftssieg zu diesem Zeitpunkt weiterhin noch keineswegs sicher war.

Schlussendlich waren es die verbliebenden Bretter von Pascal und Amatus, die noch mindestens einen gemeinsamen Punkt beisteuern mussten. Amatus konnte dabei nicht nur seinen Zeitnachteil wieder begrenzen, sondern seine Stellung auch stets in der Waage halten. Sein Gegner lehnte zwar noch ein erstes Remis-Angebot ab, musste aber wenige Züge später einsehen, dass seine Partie nicht zu gewinnen war. 

Ein Unentschieden war somit sicher, doch im Aufstiegskampf definitiv zu wenig! Daher musste Pascal in seiner Chaos-Partie trotz eines Damengewinns noch weiter genau spielen, um gegen den gefährlichen schwarzen Freibauern und die verbliebenden schwarzen Figuren zu bestehen. Wohlmöglich erarbeitete Pascal sich dabei sogar noch Gewinnchancen, die er allerdings im Mannschaftssinne nicht weiter verfolgte und ins sichere Dauerschach abwickelte. 

Somit rettete sich die Erste ein weiteres Mal zu einem knappen, aber sehr wichtigen 4,5:3,5-Erfolg. Aufstiegskonkurrent Bönen gab dabei den ersten Mannschaftspunkt der Saison ab und geht somit mit nur einem Mannschaftspunkt Vorsprung in die zweite Saisonhälfte. 

Als Nächstes geht es für unsere Erste am 15. Februar zum Auswärtskampf gegen Sodingen/Castrop II. 

  1. Stricker, Florian    1 – 0        Sharmam Danesh
  2. Werrn, Pascal        ½ – ½      Adiyaman, Rene
  3. Slanina, Aaron       ½ – ½     Olf, Hans-Helmut
  4. Sprungala, Erik      ½ – ½     Marx, Patrick
  5. Kantor, Nikita        1 – 0        Sondermann, Dirk
  6. Krams, Amatus     ½ – ½      Heidt, Viktor
  7. Walker, Julia           0 -1       Leimkühler, DIrk
  8. Kaluza, Lucas        ½ – ½       Sharma, Rakesh