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Die (fast) perfekte Heimserie – Zweite Mannschaft festigt Platz im Aufstiegsrennen

Huckarde-Westerfilde, Hansa und Schüren hießen die bisherigen Heimgegner der zweiten Mannschaft welche bisher mit einer 100% Siegquote und 15-9 Brettpunkten in den Partien zu hause überzeigte. Als abschließender Heimgegner der Saision 2025/26 sollte sich nun die dritte Mannschaft des Dortmunder SV ankündigen. Im Willen die perfekte Heimquote über das Jahr zu komplettieren fanden sich auch 8 Evinger Spieler um den Mannschaftskampf zu bestreiten.

Leider sollten es am Spieltag selbst aber eben aber nicht acht Kämpfer sein, die sich einfanden, sondern nur sieben: Nach einem Personalwechsel am Freitag sollten sich beim eingesetzten Ersatzspieler leider erhebliche Anreiseschwierigkeiten auftuen und die Mannschaft somit bereits mit einem Defizit von einer kampflosen Partie an Brett Sieben in den Wettkampf starten.

Jedoch sollte der Start dennoch glücken, denn insbesondere die verbleibenden ungeraden Bretter und somit die Schwarzspieler fanden zügig in die Partien. An Brett 1 sollte Nico Nathe seinen Gegner bereits aus der vergangenen Spielzeit, damals noch als Duell auf der Verbandsebenen, kennen und aus Fehlern gelernt diesmal deutlich besser aus der Eröffnung kommen, an Brett 3 konnte Dirk Pahne mit ordentlich Initiative ins Mittelspiel gehen und an Brett 5 sollte es am deutlichsten aus der Gruppe aussehen: Paul Große-Siestrup konnte seinem Gegenüber die Kontrolle über das Zentrum komplett abtrotzen und schließlich bereits entwickelte Figuren seines Gegners durch Hochstehende e und d-Bauern auf ihre Ausgangsfelder zurück zwingen und dort festsetzen womit dem Start eines königsseitigen Angriffes nichts im Wege stand. Damit sollte auch zeitnah die ersten Punkte am Brett vergeben werden. Paul überlastete die Königsseite endgültig und Matt setzen per Turmopfer sollte dann auch noch ein Argument für den Schönheitspreis bringen und kurz darauf sollte auch Dirk Pahne einen tatsächlichen Preis bekommen, indem er von einem Fehler seines Gegners profitierte und Eving II 2-1 in Führung brachte.

Doch so ein Mannschaftskampf besteht nun mal nicht nur aus schwarz, sondern auch weiß Spielern und beim Blick in die Runde sollten auch diese zunächst überzeugend wirken. Udo Fietz gelang es am zweiten Brett zunächst sein gewohnt solides Spiel aufzuziehen, am vierten Brett konnte Paul Hoidis gegen eine sonst von ihm gerne mal beim blitzen genutzte Eröffnung in bekannte Fahrwasser kommen, Reinhold Techen konnte nach teils abenteuerlicher Eröffnung seine Figuren am sechsten Brett tief in den Positionen seines Gegners zum attackieren einbringen und Maik Ofensberger konnte nach zuletzt Erfolgen in der Vereinsmeisterschaft und der Breitensportliga während seiner Premiere für die zweite Mannschaft erneut seine Stärke zeigen und druckvoll aus der Eröffnung herausbrettern. Am vierten Brett sollte schließlich Paul Hoidis seine Kenntnis nutzen können und zum richtigen Zeitpunkt das Zentrum mit Tempo öffnen. Der seinem Gegner zuvor verloren gegangene e-Bauer sollte hierbei zum fehlenden Bolzen der schwarzen Verteidigung werden und Paul in eine Vorteilhafte Endspielstellung bringen, welche er in Ruhe weiter vereinfachen und letztlich zum 3-1 verwerten konnte.

Eine solche Ruhe konnte Reinhold am sechsten Brett leider nicht genießen, da sich seine hochstehenden Leichtfiguren immer wieder neuen Angriffen seines Gegners ausgesetzt sahen was darin resultierte das ein Läufer ohne Fluchtfelder zurückbleiben sollte und letztlich die fehlende Qualität zum Verlust der Partie führte. Während die Uhr schnellen Schrittes auf 18:00 zu lief sollte der Kampf noch lange nicht sich Richtung Ende bewegen. Udo war am zweiten Brett leider einen Bauern in Rückstand geraten wahrte sich aber weiterhin seine Verteidigungschancen und Maik am achten Brett war zwischenzeitlich gezwungen worden seine Dame für Turm und Läufer zu geben, gleichzeitig inzwischen aber auf besten Wegen eine Festung zu finden. Doch während die beiden sich bereits hinter dem vierzigsten Zug befanden und mit einer Extrastunde den Weg Richtung Remis suchen konnten befanden sich am ersten Brett sowohl Nico als auch sein Gegenüber kurz vor der 5 Minuten Marke und bei Zug 24. In den nachfolgenden temporeichen Zügen sollte Nico den kühlen Kopf bewahren und am Ende mit einem Mehrbauern im gleichfarbigen Läuferendspiel auf die Suche nach Gewinnwegen gehen können. 

Doch am Ende sollte es kein Evinger Sieg am Brett mehr werden, nachdem Maik sich erfolgreich verteidigte und seinem Gegner die Hand zum Remis reichte nahm auch Nico den halben Punkt für die Mannschaft zum entscheidenden vierten mit was den zweiten Platz in der Endtabelle einen Spieltag vor Schluss so gut wie absicherte. Der verbleibende Spieler war damit Udo der darum kämpfte seine Partie zu halten aber letztlich mit einem Fingerfehler eine Figur und damit die Partie zum 4-4 Endstand gab. Unterm Srich steht damit zwar keine Durchgewonnene Heimserie aber eine Ungeschlagene, eine Leistung, mit der alle Recht zufrieden sein können, insbesondere weil mit der sich immer deutlicher anbahnenden Aufstiegschance auch dieses 4-4 deutlich süßer schmeckt als man zunächst denkt. Den Letzen Mannschaftskampf wird die Zweite eine Woche vor dem Rest des Feldes am 12.04.26 auswärts gegen den Letztplatzierten DSV IV bestreiten, wo man es in der eigenen Hand hat alles klarzumachen.

Spieltags Übersicht: SV Rochade Eving 25/64 II 4 – 4 Dortmunder SV III

Nathe, Nico                  ½-½ Loshaj, Jon
Fietz, Udo                     0 – 1 Sadeghi Panah, Makan
Pahne, Dirk                  1 – 0 Xu, Dehn
Hoidis, Paul                  1 – 0 Reineke, Tobias
Große-Siestrup, Paul   1 – 0 Weimer, Alexander
Techen , Reinhold        0 – 1 Jelisavac, Nenad
Lauterbach, Levi           – / + Eschmann, Heike
Ofensberger, Maik       ½-½ Segschneider, David

Von bitteren Pillen und Musketieren – Zweite Mannschaft siegt in Brackel

Unterm Strich ist jede Saison unterschiedlich und dennoch gibt es so die ein bis zwei Punkte, die immer gleich sind. Im Falle vom SV Rochade Eving beziehungsweise insbesondere der zweiten Mannschaft von Rochade wäre ein solcher immer gleicher Dauerbrenner das man sich gegen die Vertreter der Schachfreunde Brackel immer recht schwertut und nicht selten wichtige Punkte auf der Strecke lässt. Vor ebenen jenem Hintergrund sollten sich recht zügig in Anbetracht einer Welle aus Krankheitsfällen und Terminkonflikten die bösen Omen am Horizont bereits sichtbar werden. Nichtsdestotrotz: Ohne Kampf werden keine Punkte zurückgelassen und somit machten sich Fünf der Acht Stammspieler zusammen mit Drei Ergänzungsspielern auf den Weg an die Westfälische Straße. 

Pünktlich um 14:00 ging es los und der Mannschaft gelang es zügig ihre Qualität auch in der Tiefe zu zeigen. Von den Stammspielern sollten Dirk Pahne am dritten Brett sowie Reinhold Techen am fünften Brett gegen ihre jungen Kontrahenten in Vorteilhafte Stellungen kommen und auch an den hinteren Brettern sechs bis acht sah es zunächst sehr gut aus. Boris Berov der bereits Erfahrung in der Breitensportliga gesammelt hatte kam ausgeglichen aus der Eröffnung, zudem konnten sowohl Levi Lauterbach als auch Artem Schweitz, in seiner ersten Langzeitpartie für Eving, sich Vorteile herausspielen. Während Boris sich leider nach einem Angriff auf der Königsseite geschlagen geben musste und Nico Nathe gesundheitlich angeschlagen am zweiten Brett ein Remis nehmen musste, sollte Levi den Mannschaftskampf nach gutem Endspiel am sechsten Brett wieder zum 1,5 -1,5 auf Kurs bringen und gleichzeitig seinen ersten Sieg in der zweiten Mannschaft zwei Bretter höher als sonst üblich einfahren.

Während zwar weniger bei Blicken auf den Zwischenstand allerdings deutlich mehr bei Blicken auf die die verbleibenden Stellungen die Weichen für das Team schon bereits auf Erfolg gestellt wirkten, sollte erstmal ein doppelter Tiefschlag folgen. Die bitteren Pillen mussten hierbei Paul Hoidis und Artem Schweitz schlucken. In ausgeglichener Stellung übersah Paul zunächst einen Abzug woraufhin zu viel Material flöten ging, um die Partie noch weiterzuführen. Artem auf der anderen Seite konnte nach einer sehr starken ersten Partie sich über einer vorteilhaften Stellung freuen übersah am Ende allerdings leider eine Matt Falle was die Niederlagen zwei und drei am heutigen Tage fixierte und Eving II in einen 1,5 – 3,5 Rückstand brachte. 

Somit war es an der Zeit für Heldengeschichten für die verbleibenden Spieler: Drei Spiele für drei Punkte zum Sieg und die Aufstiegschancen bewahren. Als erster der drei sollte Reinhold seine Erfahrung darlegen. Zum Ende einer starken Partie hatte Reinhold ein Endspiel mit Turm und Initiative gegen zwei Leichtfiguren und konnte dieses ohne allzu große Schwierigkeiten am fünften Brett ins Ziel bringen.  Am dritten Brett sollte es Dirk Pahne nicht ganz so einfach haben. Nachdem im Mittelspiel der Vorteil von Dirk noch eindeutig war, musste am Ende im Endspiel noch ziemlich geknetet werden. Letztlich sollte Dirks Turm gegen die beiden verbunden Bauern allerdings zu stark werden und er konnte seinen ursprünglich abgeschnittenen König ebenfalls an die Bauern heranbringen und den 3,5 – 3,5 Ausgleich erzielen. Der Mannschaftskampf lag somit in den Händen von Radovan Dvorsky am ersten Brett. Jener konnte nach ausgeglichenem Beginn im Mittelspiel immer mehr den Figuren seines Gegners die Felder nehmen und diese im Endspiel so sehr verknoten das er ebenfalls einen Sieg einfahren konnte und kurz vor 18:00 den Sieg für Eving klarmachte und die spannungsgeladene Heldengeschichte zum Happy End führte. Athos, Porthos und Aramis können einpacken, die neuen Musketiere heißen Radovan, Dirk und Reinhold!

Die nächste Schlacht wird es allerdings erst im März zu schlagen geben. In der neunzügigen Bezirksliga der SGDO ist der SV Rochade Eving II nun in der kommenden Runde 7 mit dem Spielfreitermin dran, in Runde 8 am 15.03.26 soll es dann gegen das Team vom Dortmunder SV III gelingen die perfekte Heimserie zu vollenden.

 Spieltags Übersicht:

SF Brackel VI 3 ½ – 4 ½ SV Rochade Eving 25/64 II

  1. Draxler, Henning 0 – 1 Dvorsky, Radovan
  2. Mertens, Dominik ½-½ Nathe, Nico
  3. Libert, Nick 0 – 1 Pahne, Dirk
  4. Seling, Simon 1 – 0 Hoidis, Paul
  5. Hendler, Maximilian 0 – 1 Techen, Reinhold
  6. Dag, Mitatcan 0 – 1 Lauterbach, Levi-Matias
  7. Ising, Svea 1 – 0 Berov, Boris 
  8. Augustin, Luisa 1 – 0 Schweitz, Artem

Zweite Mannschaft schafft den Sprung in die Top 3

Nachdem die zweite Mannschaft zu Beginn des Monats mit dem zweiten Heimsieg im zweiten Heimspiel den Anschluss an die Spitzengruppe sicherte, sollte am ersten Advent ein Auswärtsspiel im Westfalenkolleg eine gute Möglichkeit bieten den Sprung in diese Spitzengruppe zu schaffen. Eine erfahrene Truppe, aus welcher jeder bereits in dieser Saison mindestens einen Kampf absolvierte plante bei diesem Duell in der Innenstadt dem FS98 Dortmund III die Punkte abzuluchsen und vom parallelen Match zwischen Hansa Dortmund II und Dortmunder SV III, welche sich gegenseitig die Punkte mopsen sollten, zu profitieren.

Gute Möglichkeiten, aber keine Verwertung

Insbesondere an den hinteren Brettern sollten sich dabei direkt gute Möglichkeiten bieten: Levi Lauterbach erhielt am achten Brett zunächst einen Figurenvorteil musste sich aber zunächst noch gegen einen Angriff seines Gegners verteidigen und auch am siebten Brett sollte Reinhold Techen einen Vorteil von zwei Bauern erspielen wobei es seinem Gegner aber gelang die Stellung weitestgehend zu fixieren und Reinholds Fortschrittmöglichkeiten auf ein Minimum zu reduzieren. Um sich die Siegchancen zu bewahren, gab Reinhold einen seiner Mehrbauern zurück musste allerdings leider feststellen das der eine Mehrbauer in einem Turmendspiel nicht mehr dazu reichen sollte einen Sieg zu forcieren, womit die erste Partie des Tages bei einem Remis enden sollte.

An den ersten beiden Brettern sollte es einige Zeit später einen doppelten Zieleinlauf geben, auf der haben Seite sollte es zunächst Nico Nathe gelingen eine souverän geführte Partie zum Sieg zu bringen, allerdings musste sich Radovan am ersten Brett eine Niederlage eingestehen, nachdem er einen Nachteil aus der Eröffnung im Mittelspiel nicht mehr ausgleichen konnte. Damit landete man bei einem Zwischenstand von 1 ½ – 1 ½ . Nichtsdestotrotz kam es erstmal zu einem Kampf bergauf, denn es musste sich nämlich Levi am achten Brett unter Zeitdruck nach einem starken Angriff seines Gegenübers doch noch geschlagen geben, was dazu führte das die Bretter drei bis sechs über den Kampf entscheiden sollten. Zunächst konnte hier ein vielversprechender Start in Richtung Mannschaftssieg verzeichnet werden. Zum einen konnte Udo Fietz am dritten Brett mehr und mehr Druck ausüben und zum anderen Dirk Pahne am vierten Brett in einen klaren Vorteil kommen. Am guten Schluss sollte es beiden der Spieler gelingen ihre Vorteile zum Sieg zu wandeln und Rochade Eving II zu einer 3 ½ – 2 ½ Führung bringen.

Glück an Brett 5, Können an Brett 6

Doch der letzte Punkt zum Sieg sollte zu einem ziemlichen Akt werden. Nick Gehrmann war am fünften Brett in einem klaren positionellen Nachteil und Paul Hoidis war zunächst damit beschäftigt eine präzise Verteidigung aufzustellen nachdem in verschiedene Richtungen rochiert wurde und beide Spieler begannen die Bauern vor ihrem verfeindeten König zum Angriff zu rüsten. Die Entscheidung sollte durch Nick fallen, welcher auf der Suche nach Remisfallen von zwei falschen Zügen seines Gegners profitierte und damit einen zu dieser Zeit zugegebenermaßen etwas überraschenden entscheidenden Punkt zum Sieg beisteuerte. Während im Hintergrund noch über die falschen Züge diskutiert wurde, gelang es auch Paul nach erfolgreicher Defensive selbst zum Angriff zu wechseln, seinen Gegner in einem Mattnetz einzufangen und damit den Mannschaftskampf mit einem weiteren Punkt für Eving zu beenden.

Die zweite Mannschaft springt mit diesem Sieg auf den dritten Platz und hat erstmal bis in neue Jahr Pause. Am fünften Spieltag wird am 11.01.2026 die aktuell letztplatzierte Mannschaft aus Schüren zu dem Zuhause ungeschlagenen Team von Eving II kommen, welches weiterhin vom Aufstieg träumen darf.

Spieltags Übersicht:

FS 98 Dortmund III 2 ½ – 5 ½ SV Rochade Eving 25/64 II

  1. Boldyriev,Mykhailo        1 – 0    Dvorsky, Radovan
  2. Bommert,Christian        0 – 1    Nathe, Nico
  3. Dite,Alexander                0 – 1   Fietz, Udo
  4. Rauschenbusch,Udo     0 – 1    Pahne, Dirk
  5. Winkler,Otto                   0 – 1   Gehrmann, Nick
  6. Diaz Ortiz,Guillermo F. 0 – 1   Hoidis, Paul
  7. Cömert,Alkan Baris      ½–½   Techen, Reinhold
  8. Maghrbi,Bassam          1 – 0   Lauterbach, Levi-Matias

Niederlage für die zweite Mannschaft beim ersten Auswärtsspiel

Zum Abschluss des zweiten Bezirksliga Spieltags der SGDO traf am 05.10.2025 die zweite Mannschaft von Eving auswärts auf die Zweitvertretung der Schachfreunde Lünen. Der ursprünglich auf den 28.09 terminierte Spieltag wurde auf der Spielleitersitzung im Sommer aufgrund von Terminkonflikten der Teams um eine Woche verlegt und setzte den fast schon zur Tradition gewordenen Trend fort, dass wenn Evinger Mannschaften auf Lüner Mannschaften treffen das Spiel in Lünen stattfindet.

Die Vorzeichen sahen bis zum Spielbeginn auch zunächst sehr gut für Eving aus. In der vergangenen Saison 2024/2025 trafen die beiden Mannschaften noch in der Bezirksliga aufeinander wo Eving noch im Januar ein 3-5 Auswärtssieg gelang, zudem gelang den Evinger Mannschaften bei der zurückliegenden Blitzmannschaftsmeisterschaft am Tag der deutschen Einheit ein positives Gesamtergebnis gegen die Lüner Teams. Insgesamt also gute Omen, doch eben diese sollten Aufgrund einer Misskommunikation bezüglich des Ortes und Termin zu einem kampflosen Punkt für SF Lünen II am sechsten Brett führen, womit eben diese Omen etwas verblassten.

Nichtsdestotrotz nahmen die verbleibenden sieben Evinger den Kampf direkt an. Auf der positiven Seite erreichten Udo Fietz am dritten Brett sowie Reinhold Techen am siebten im Mittelspiel zügig einen Materialvorteil und Paul Hoidis bekam am sechsten Brett einen vielversprechenden Angriff. Gegenüberliegend kamen sowohl Radovan Dvorsky am ersten, Nico Nathe am zweiten, sowie Levi Lauterbach am achten Brett in komplizierte Stellungen, womit letztlich ein spannenden Mannschaftskampf vorhergesagt war. Das Brett, an welchem das erste Duell enden sollte, war dann allerdings das verbleibende vierte von Dirk Pahne besetzte Brett, welcher in ein unangenehmes Endspiel gekommen wäre und sich deswegen dazu Entschied, das Remisangebot seines Gegners anzunehmen.

Einige Zeit später musste sich zunächst Levi am achten Brett gegen einen deutlich stärkeren Gegner geschlagen geben und Paul’s Angriff zerbrach parallel dazu nach einem Fehler in seine Einzelteile was für zwei Niederlagen sorgte und das Team insgesamt in einen ½ – 3 ½ Rückstand brachte. Von den Weiterkämpfenden Evingern gelang es zunächst Reinhold Techen seinen Figurenvorteil in einem starken Bauernendspiel zum ersten Rochade Sieg des Tages umzumünzen, bevor auch Nico Nathe sein Können demonstrierte und aus einer komplizierte Stellung nach der Eröffnung sich final einen deutlichen Vorteil herausspielte und dann nach einem etwas zu langen Endspiel letztlich Matt setzen konnte und die Mannschaft wieder auf einen Punkt heranbrachte.

So ganz vermochte dennoch die Hoffnung nicht mehr aufzukeimen. Radovan war am ersten Brett zu weit in Rückstand und musste sich schließlich nach einem langen und hart ausgefochtenen Kampf geschlagen geben, was den Schachfreunden Lünen den entscheidenden Punkt 4 ½ gab. Noch spielend gelang es Udo Fietz nach über 4 Stunden sein Endspiel auszukämpfen, einen Brettpunkt für Rochade Eving II zu sichern und für den 3 ½ – 4 ½ Endstand zu sorgen.

Trotz der Niederlage im Aufsteigerduell wird allerdings der Kopf nicht hängen gelassen, denn weiter geht es schon am zweiten November mit einem Heimspiel gegen die Zweite Mannschaft vom SC Hansa Dortmund.

Spieltags Übersicht:

SF Lünen II 4 ½ – 3 ½ SV Rochade Eving 25/64 II

Scholtyßek, Norman       1 – 0 Dvorsky, Radovan

Winkler, Fabian                0 – 1 Nathe, Nico

Hohlwein, Georg             0 – 1 Fietz, Udo

Scholtyßek, Norbert       ½-½ Pahne, Dirk

Nagelfeld, Jörg                1 – 0 Hoidis, Paul

Gehrmann, Ralf              + / –  Schacht, Jürgen

Kampmann, Michael     0 – 1 Techen, Reinhold

Grönebaum, Benjamin 1 – 0 Lauterbach, Levi-Matias