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Eving I bereit für den Schlussspurt – hoher Sieg gegen Waltrop II 

Mit Runde 7 der Verbandsliga-Saison nähern wir uns den entscheidenden Mannschaftskämpfen für einen möglichen Aufstieg in die NRW-Klasse. Am 8. März war dabei die zweite Mannschaft des SV Waltrop bei unserer Ersten zu Gast. Im Rahmen der Aufstiegsambitionen musste gegen das Tabellenschlusslicht dabei unbedingt ein Sieg her.

Es dauerte nicht mal eine Stunde, bis dabei die ersten Ergebnisse feststanden. Erik konnte sich an Brett 4 mit einer überraschenden Eröffnung schnell Vorteile erspielen. Dabei fand die wohl skurrilste Situation des Mannschaftskampfes statt: Schon in Zug 9 wandelte Erik seinen h-Bauern zur Dame um! Da aber noch auf keinem Brett ein Damentausch erfolgt war, musste er sich auf den Weg zum Materialschrank machen, um nicht nur in einen Läufer oder Springer umwandeln zu können. Passend zu der bisher beschriebenen Geschichte des Bretts konnte Erik nur zwei Züge später seinen Gegner zur Aufgabe zwingen. 

Nun galt es insbesondere für Amatus an Brett 6 zu punkten, denn alle bisherigen sechs Mannschaftskämpfe beendeten Erik und er mit demselben Brettresultat. Da dabei bis jetzt allerdings nie die vollen Punkte von den beiden Evingern beigesteuert werden konnten, war dieses Unterfangen von besonderer Wichtigkeit. Zur Faszination aller Beteiligten gewann Amatus seine Partie nur 5 Minuten nach Erik und verlängerte damit die Strähne der gleichen Resultate zügig auf 7 von 7 Mannschaftskämpfen.

Nun aber zurück zu den weniger skurrilen Ereignissen und Statistiken. Von der 2:0-Führung bestärkt konnten als Nächstes auch Pascal und Ersatzspieler Nico ihre Partien an Brett 2 und 8 gewinnen. Nico verlangte dabei seinem bislang noch ungeschlagenen Gegner alles ab und fing zum Ende der Partie auf besonders schöne Art und Weise die Dame des Gegners auf einem Zentrumsfeld. Pascal konnte seinen Stellungsvorteil aus der Eröffnung langsam ausweiten und lockte seinen Gegner dabei in eine taktische Falle. Somit sorgten die Weißpartien des Tages ganz alleine schon für einen 4:0 Vorsprung!

Nikita sicherte nur wenig später mit einem Remis-Angebot in etwas angenehmerer Stellung den wichtigen Mannschaftssieg, somit eröffneten sich an allen weiteren Brettern die Möglichkeit mit vollem Risiko auf Gewinn zu spielen. Diese Möglichkeit nutzte Florian gekonnt und sorgte unter massiver Zeitnot seines Gegners für einen weiteren sicheren Sieg.

Im Damenduell an Brett 7 konnte Julia sich nach guten Kenntnissen der Eröffnungsvariante eine vielversprechende Stellung erspielen. Zwar hielt ihre Gegnerin tapfer mit, konnte aber im resultierenden Endspiel das Eindringen der Türme auf die zweite Reihe nicht verhindern. Somit gewann Julia nicht nur Material, sondern auch wenig später die Partie.

Zum Abschluss des Mannschaftskampfes kämpfte Aaron an Brett 3 noch zwei weitere Stunden um ein Remis in einem komplexen Damenendspiel. Nach über 80 Zügen sah sein Gegner dabei ein, dass Aaron sich korrekt verteidigt hatte und unterschrieb somit den 7:1 Endstand.

Mit dem Sieg verweilt Eving I nun punktgleich mit der Konkurrenz aus Bönen auf Platz 2 der Tabelle. Der schon im vergangenen Jahr ärgste Konkurrent um den Aufstieg wartet dabei in der nächsten Runde auf unser Evinger Team. Wohlmöglich kann dort schon eine Vorentscheidung um einen Aufstiegsplatz geschehen!

Erste kämpft gegen sich selbst – und gegen Sodingen/Castrop 

Spieltag 6 der Verbandsliga-Saison 2025/26 stand am 15. Februar an. Die Aussichten für unser Team ließen sich dabei durchaus sehen, denn im Parallelkampf zwischen Tabellenplatz 1 Bönen und Tabellenplatz 3 Holsterhausen mussten zwangsweise Mannschaftspunkte auf der Strecke bleiben. Für unsere zweitplatzierte Evinger Mannschaft winkte daher die mögliche Tabellenführung. Doch gegen die aktuell auf einem Abstiegsplatz stehende Auswahl des SK Sodingen/Castrop II musste zunächst erstmal ein Sieg her!

Lucas eröffnete den Kampf an Brett 8 mit einer hervorragend gespielten Partie. Mit Schwarz gelang es ihm, trotz symmetrischer Bauernstruktur, Gewinnchancen zu kreieren und in ein Springerendspiel mit einem Freibauern mehr abzuwickeln. Leider verlor er diesen Mehrbauern kurz vor der Zeitkontrolle zu leicht und musste sich mit einer Punkteteilung begnügen.

Die Partie am ersten Brett wankte ebenfalls zwischen den verschiedenen Resultaten hin und her. Buchstäblich war ein Verlust dabei aber nie denkbar, da Florian unter dem Schmunzeln seines Teams, versehentlich die Namen auf seinem Partieformular vertauscht hatte und somit in gewisser Weise gegen sich selbst spielte. Dieser Kampf war schlussendlich durch einen erfolgreichen Königsangriff für den echten Florian erfolgreich, auch wenn ihm sein über 300-DWZ schwächerer Gegner dabei noch einiges abverlangte. 

Wenig später konnte Julia an Brett 7 einen weiteren Punkt beisteuern. Ihre Partie war lange durch ein großes Ungleichgewicht in der Stellung geprägt. Schlussendlich führte ein taktischer Trick Julia zum Gewinn einer Qualität. Die Stellung war zwar weiterhin komplex, jedoch verwertete Julia ihren Materialvorteil souverän zum vollen Punkt. 2,5:0,5.

Bei einem solch guten Start sollte nun an den restlichen Brettern alles klar gemacht werden. Doch nach und nach wurden die Resultate und die Aussichten an den Einzelbrettern immer schlechter. Pascal verlor in einem hochkomplexen Mittelspiel eine Qualität und musste daher um ein Remis kämpfen. Amatus war mit seiner Eröffnungswahl recht unzufrieden und musste aufpassen, nicht seine eigene Dame zu fangen. Erik bemerkte erst im Mittelspiel eine Ungenauigkeit in seiner Eröffnungswahl und musste einem gefährlichen Mattangriff widerstehen, während Aaron sich zwar eine Gewinnstellung mit einer Qualität mehr erarbeitet hatte, die allerdings gegen die gegnerischen Freibauern erstmal bestehen musste. 

Diese Entwicklung sorgte nicht nur für ein wenig Nervosität, sondern ließ nur wenig später den Mannschaftskampf vollständig kippen. Aaron opferte das gewonnene Material zurück, erhielt aber nicht ausreichend Kompensation und musste sich daher das erste Mal in dieser Saison geschlagen geben. Erik wehrte zwar den Mattangriff ab, blieb jedoch in der Folge zu passiv und nutzte seine Chancen für einen eindeutigen Materialgewinn nicht aus. Als er versuchte aktiv zu werden, wurde er schlussendlich doch noch Matt gesetzt. Amatus erging es nicht besser. Er musste in einer schwierigen Stellung Material opfern, welches er bis zum Ende der Partie nicht zurückgewinnen konnte. Da Pascals Stellung nicht auf Gewinn zu spielen war, war das dortige Remis wenigstens noch ein kleiner Lichtblick. Trotzdem stand zu diesem Zeitpunkt schon fest, dass mit dem Zwischenstand von 3:4 nur ein Unentschieden für unsere Mannschaft erreichbar war.

Dieses Mannschafts-Remis musste nun Nikita an Brett 5 herbeiführen. Für eine lange Zeit manövrierten Nikita und sein Gegner dabei ihre Figuren in einer symmetrischen Stellung auf die richtigen Felder. Nikita versuchte dabei schlussendlich erfolgreich dynamisches Spiel zu erzeugen und gewann einen Springer für einen Bauern. Den Materialvorteil nutzte er gekonnt um einen seiner beiden Freibauern zum 4:4 Endstand umzuwandeln.

Ein kleiner Rückschlag im Aufstiegsrennen endete somit mit einem noch durchaus versöhnlichen 4:4. In Anbetracht der Stellungsbewertungen wäre aber noch viel mehr möglich gewesen. Trotzdem sorgte der Mannschaftspunkt dafür, dass wir nun mit beiden Kontrahenten aus Bönen und Holsterhausen punktgleich an der Tabellenspitze stehen. Das Aufstiegsrennen entwickelte sich dabei aufgrund der Ergebnisse zu einem Fünfkampf, da auch Brambauer und Erkenschwick mit nur einem Mannschaftspunkt Rückstand auf die Tabellenspitze in Schlagdistanz liegen.

Am 8. März erwarten wir nun das Tabellenschlusslicht Waltrop II. Mit einem hohen Sieg könnte dabei endlich eine Tabellenführung für unsere Erste winken, bevor es in die entscheidenden Kämpfe gegen Bönen und Holsterhausen geht!

Die nächste Zitterpartie für Eving I gegen Welper

Mit dem Mannschaftskampf unserer Ersten gegen die zweite Mannschaft des SV Welper, wurde am Sonntag die zweite Saisonhälfte der Verbandsliga 2025/26 eingeläutet. Als Zweiter in der Tabelle sollten dabei gegen das Tabellen-Schlusslicht zwei wichtige Mannschaftspunkte eingefahren werden. Doch wie Fußballanhänger wissen, stellte jüngst erst der BVB im Duell gegen den Tabellenletzten St. Pauli klar, dass auch solche Kämpfe erst einmal gewonnen werden müssen! 

Der Kampf begann dabei zunächst sehr erfreulich von uns. Florian hatte an Brett 1 in einer unspektakulären Stellung – auch für ihn etwas überraschend – schon in Zug 17 die Dame des Gegners gefangen. Da nicht nur Material verloren ging, sondern auch die resultierende Stellung hoffnungslos erschien, steuerte Florian somit einen schnellen Punkt für unser Team bei. 

Julia war hingegen schon im frühen Mittelspiel unter Druck geraten. Die komplizierte Verteidigungsaufgabe kostete sie dabei einen Großteil ihrer Bedenkzeit. In der dadurch unabdingbaren Zeitnotphase wurde der Materialvorteil ihres Gegners dann irgendwann zu groß. 1:1.

Spätestens jetzt war klar, hier war noch nichts entschieden! Nikitas Gegner konnte im Mittelspiel einen Bauern vor dem nun offenen König gewinnen. Um nicht schlechter zu stehen, nutzte Amatus früh in der Partie einen Großteil seiner Bedenkzeit. Die Stellung machte daraufhin zwar nur wenig Sorgen, der Zeitnachteil von fast 40 Minuten aber schon eher. Pascal erspielte sich durch ein Bauernopfer zwar früh einen klaren Stellungsvorteil, konnte diesen allerdings nicht direkt verwerten und geriet somit nun sowohl auf der Uhr als auch auf dem Brett unter Druck. Erik ließ nach einer guten Eröffnung seine Chancen liegen und schätzte dabei einen taktischen Schlag falsch ein. Immerhin gab ihm das resultierende Endspiel noch Chancen, einen vollen Punkt zu erspielen. Mehr Lichtblicke waren zu diesem Zeitpunkt allerdings nicht für uns zu verbuchen.

Das gespannte Warten auf jeden halben Punkt

Alle Partien näherten sich nun dem 40. Zug und damit der für viele Spieler rettenden Bonusbedenkzeit von 30 Minuten an. Am meisten profitierte davon Nikita, der schon vor der Zeitkontrolle durch einen akkuraten Gegenangriff wieder zurück in die Partie gefunden hatte. Pünktlich in Zug 40 erhielt Nikita jedoch nicht die angesprochene Bonusbedenkzeit, sondern direkt den vollen Punkt für seine, ab dem Bauernverlust stark gespielte, Partie.

Die erneute Führung sicherte Lucas mit einem Remis an Brett 8 ab. Ein solider Zeitvorteil half ihm dabei seinen Gegner durchaus vor praktische Probleme zu stellen, die dieser aber noch rechtzeitig mit der Abwicklung in ein ausgeglichenes Endspiel lösen konnte.

Erik und Aaron steuerten die nächsten zwei halben Punkte bei. Beide hatten im Partieverlauf alles dafür gegeben, weitere Gewinnchancen zu kreieren, mussten sich aber dennoch in einem langen Kampf mit der Punkteteilung anfreunden, obwohl ein Mannschaftssieg zu diesem Zeitpunkt weiterhin noch keineswegs sicher war.

Schlussendlich waren es die verbliebenden Bretter von Pascal und Amatus, die noch mindestens einen gemeinsamen Punkt beisteuern mussten. Amatus konnte dabei nicht nur seinen Zeitnachteil wieder begrenzen, sondern seine Stellung auch stets in der Waage halten. Sein Gegner lehnte zwar noch ein erstes Remis-Angebot ab, musste aber wenige Züge später einsehen, dass seine Partie nicht zu gewinnen war. 

Ein Unentschieden war somit sicher, doch im Aufstiegskampf definitiv zu wenig! Daher musste Pascal in seiner Chaos-Partie trotz eines Damengewinns noch weiter genau spielen, um gegen den gefährlichen schwarzen Freibauern und die verbliebenden schwarzen Figuren zu bestehen. Wohlmöglich erarbeitete Pascal sich dabei sogar noch Gewinnchancen, die er allerdings im Mannschaftssinne nicht weiter verfolgte und ins sichere Dauerschach abwickelte. 

Somit rettete sich die Erste ein weiteres Mal zu einem knappen, aber sehr wichtigen 4,5:3,5-Erfolg. Aufstiegskonkurrent Bönen gab dabei den ersten Mannschaftspunkt der Saison ab und geht somit mit nur einem Mannschaftspunkt Vorsprung in die zweite Saisonhälfte. 

Als Nächstes geht es für unsere Erste am 15. Februar zum Auswärtskampf gegen Sodingen/Castrop II. 

  1. Stricker, Florian    1 – 0        Sharmam Danesh
  2. Werrn, Pascal        ½ – ½      Adiyaman, Rene
  3. Slanina, Aaron       ½ – ½     Olf, Hans-Helmut
  4. Sprungala, Erik      ½ – ½     Marx, Patrick
  5. Kantor, Nikita        1 – 0        Sondermann, Dirk
  6. Krams, Amatus     ½ – ½      Heidt, Viktor
  7. Walker, Julia           0 -1       Leimkühler, DIrk
  8. Kaluza, Lucas        ½ – ½       Sharma, Rakesh

Unna Open 2025: Der perfekte Jahresabschluss?

Unna Open 2025: Der perfekte Jahresabschluss?

Zwischen den Feiertagen ein bisschen Ruhe in den Alltag bringen? Nicht mit uns! Vom 26. bis zum 30. Dezember brachte es ein letztes Mal im Kalenderjahr 2025 sieben Evinger an das Schachbrett. Dabei ging Florian beim diesjährigen Unna-Open mit 96 TeilnehmerInnen sogar als Topfavorit ins Rennen!

Mit Florian, Aaron, Erik, Nikita, Julia und Lucas wollten gleich sechs Spieler aus der ersten Mannschaft beim offenen 7-rundigen Turnier ihr können unter Beweis stellen. Die Setzlistenpositionen 1, 8, 11, 14, 19 und 38 machten dabei Hoffnungen darauf, mindestens ein Topresultat sichern zu können. 

Ein unglücklicher Start

Doch der Turnierstart sollte zunächst die guten Chancen schmälern. Aaron erwischte bei drei Punkten aus vier Partien die Erkältungswelle und er musste aus dem Turnier aussteigen. Julia spielte ebenfalls nur vier der sieben Runden mit und kam dort auf insgesamt zwei Punkte. Florian gab in den ersten Runden nur ein Remis ab, er musste allerdings in Runde 5 ein Bye nehmen, daher war es fraglich, ob eine Platzierung unter den besten drei Spielern noch möglich war. Nach vier Runden wurde daher klar, es musste in diesem Turnier ein anderer Evinger um das Treppchen kämpfen.

Endspurt nach Evinger Art

Mit 3,5 Punkten aus den ersten vier Partien war es dieses Mal Erik, der nach der Hälfte des Turniers mit guten Chancen auf Platz 4 stand. Doch er sollte es in seinen restlichen Schwarzpartien noch mit Gergely Mann (Setzlistenplatz 3) und FM Konstantyn Tkachuk (Setzlistenplatz 4) zu tun bekommen. Ohne die größten Erwartungen aber mit dem typischen Evinger Kampfgeist spielte er gegen Gergely seine wohl beste Turnierpartie und konnte mit Schwarz gewinnen. Im Spitzenkampf gegen Ludger Höllman in Runde 6 riskierte er viel, wurde dann aber trotz schwieriger Stellung mit einem taktischen Schlag belohnt. Plötzlich wurde klar: Hier ist der Turniersieg möglich! Denn nur eine Runde vor dem Turnierende führte Erik die Tabelle nun als alleiniger Führender an.

Zittern in Runde 7

Vor Runde 7 waren aber auch noch andere Preise für unsere Evinger Spieler möglich. Lucas hatte sich in einem tollen Turnier schon in Runde 3 Gewinnchancen gegen FM Rafael Torres-Kuckel erarbeitet. Auch wenn er die Partie schlussendlich nur remisieren konnte, kämpfte er Runde für Runde weiter. Mit 4 Punkten aus sechs Partien konnte er sich nun in Runde 7 den Preis für den besten Spieler unter 1850 DWZ sichern. Nach einer nahezu perfekten Partie gelang es seinem Gegner mit der letzten Ressource leider noch das Blatt zu wenden. Mit dieser Partie beendete Lucas allerdings eine beachtliche Kampfgeist-Statistik von drei längsten Partien in einem einzigen Turnier. 

Nikita arbeitete sich im Laufe des Turniers langsam aus dem Mittelfeld nach oben und stand daher vor seiner letzten Partie bei 4 Punkten. In Runde 7 stand er dann sogar auf Gewinn, ließ aber leider einen taktischen Schlag aus und musste sich daher wenig später mit einem Remis begnügen. Florian ließ seinerseits einen Damenfang aus, konnte aber auch ohne den Schönheitspreis, einen souveränen Sieg verbuchen. 5,5 Punkten aus sieben Partien gaben ihm dabei auch noch eine Restchance auf einen Treppchen-Platz. 

Still und heimlich erspielte sich Jörg in seiner Ratinggruppe ebenfalls eine tolle Position. Mit 3,5 Punkten verpasste er dabei nur knapp ein Preisgeld. Ein solides DWZ-Punkte-Plus gab es allerdings trotzdem für ihn!

Die Sensation perfekt?

Ein Remis reicht für eine Podest-Platzierung, mit guten Chancen auf den Turniersieg. So einfach lässt sich Eriks Ausgangslage vor der entscheidenden letzten Runde zusammenfassen. Doch schnell war klar, dass sein Gegner FM Konstantyn Tkachuk mit einem Sieg auch noch das Turnier gewinnen konnte. Schlussendlich gelang es Erik aber durch eine akribische Vorbereitung den Anzugsvorteil seines Gegners zu neutralisieren. Untypischerweise machte Erik dadurch sogar viel Druck auf der gegnerischen Uhr, daher sah sich sein Gegner gezwungen mit 13 verbleibenden Minuten ein Remis-Angebot abzugeben, welches Erik aufgrund der Turniersituation annahm.

Doch die Bretter 2 und 3 spielten noch und konnten, sollten die Punkte dort nicht geteilt werden, noch gleich ziehen. Das lange Warten hatte dann etwa 90 Minuten später ein Ende. An Brett 2 konnte Dr. Dragos Ciornei zwar seine Partie gewinnen, war allerdings in der Buchholzwertung schon zu weit abgeschlagen. Auch an Brett 3 kam Erik das Resultat entgegen und der Turniersieg war ihm nicht mehr zu nehmen!

 

Die abschließenden Platzierungen der Evinger in der Endtabelle gibt es hier: